Rasendünger für Mähroboter – das musst du darüber wissen!

Rasendünger für Mähroboter

Welche Rasendünger für Mähroboter Grünflächen gibt es und wo liegt der Unterschied zu herkömmlichen Düngern? Muss man überhaupt Düngemittel verwenden, wenn man einen Rasenroboter hat und wenn ja: wie oft sollte man den Rasen damit behandeln? Das alles verraten wir dir heute!

Deine Grünfläche sieht irgendwie mitgenommen aus. Das Gras kommt nicht zum Wachsen, hat gelbe und braune Flecken. Statt einer schönen Rasenfläche machen sich Moos und Unkraut breit?

Ein Blick über den Zaun lässt sich vor Neid grün werden, weil der Rasen des Nachbarn so wunderschön sattgrün ist. Wirklich ärgerlich, du hast dir ja extra einen Mähroboter angeschafft, der die Wiese angeblich selbstständig düngt.

Und trotzdem bist du alles andere als zufrieden mit dem Rasen.

Dann wird es Zeit, ihm ein paar Nährstoffe zuzuführen, damit er schon bald wieder in sattem Grün strahlen kann! Es gibt spezielle Rasendünger für Mähroboter, die deine Grünfläche unterstützen und ihr Wachstum fördern.

Wir verraten dir heute alles, was du rund um das Düngen von Grünflächen wissen musst, die von einem Rasenroboter gemäht werden.

Warum muss man Rasen düngen?

Rasendüngen ist ein wichtiger Teil der Rasenpflege und trägt erheblich zur Gesundheit der Grünflächen bei. Ein gesunder Rasen ist nicht nur optisch ansprechender, sondern bietet auch viele Vorteile. Dazu zählen eine bessere Bodenstruktur, höhere Trockenresistenz und eine verbesserte Widerstandsfähigkeit gegenüber Unkraut und Schädlingen.

Rasengräser haben einen hohen Nährstoffbedarf. Damit sie gleichmäßig und in sattem Grün wachsen können, brauchen sie viele Nährstoffe, die du mit der Zugabe von Dünger abdecken kannst.

Zusätzlich können Umwelteinflüsse wie Regen, Schnee, Sonneneinstrahlung oder Temperaturschwankungen die Rasenflächen belasten und das Bodenmilieu verändern. Auch hier kann eine regelmäßige Düngung dazu beitragen, dass der Rasen widerstandsfähiger ist.

Wenn du die Grünfläche nicht in regelmäßigen Abständen düngst, können sich Unkräuter schnell verbreiten und den Rasen verdrängen. Sie benötigen meistens viel weniger Nährstoffe und fühlen sich auf magerem Boden richtig wohl. Durch das Verwenden von Düngemitteln stärkst du nicht nur den Rasen, sondern drängst auch gleichzeitig Unkraut zurück.

Wieso muss man einen Mähroboter Rasen düngen?

Rasenroboter sorgen dafür, dass der Rasen bei jedem Durchgang gemäht wird. Dafür haben sie keinen Tank für Dünger oder Ähnliches, sondern nutzen ihre scharfen Schneideklingen. Mit den Klingen schneiden sie die Spitzen des Gras und lassen sie sie auf den Boden fallen. Weil die Grashalme so fein geschnitten sind, dienen sie den Wurzeln als natürlicher Dünger.

Rein theoretisch muss man also keinen Rasendünger für Mähroboter Grünflächen verwenden. Dennoch raten Experten dazu, gelegentlich Düngemittel auszubringen. Durch die speziellen Rasendünger werden den Grünpflanzen Nährstoffe zugeführt, die in den abgeschnittenen Grashalmen nicht vorhanden sind.

Das sorgt für optimale Gesundheit und Schönheit des Rasens. Außerdem wird der Rasen dadurch gestärkt und bleibt vital.

Ein Rasenroboter übernimmt zwar viele Aufgaben in der Rasenpflege, zwischendurch solltest du aber manuell eingreifen und der Wiese Nährstoffe zuführen.

Verzichtest du auf zusätzliche Düngemittel, wird das Gras bald ausdünnen, sich gelblich verfärben und schwach wirken.

Wichtig: Warte mit der erste Düngegabe bis kein Frost mehr zu erwarten ist!

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Welchen Unterschied gibt es zwischen Rasendünger für Mähroboter und herkömmlichen Düngern?

Der Unterschied zwischen Rasendünger für Mähroboter und klassischen Rasendüngern liegt in der speziellen Zusammensetzung. Rasendünger für Mähroboter wurde ganz speziell für Grünflächen entwickelt, die sehr häufig gemäht werden. Der Mähroboter ist meistens jeden Tag im Einsatz.

Das sind die größten Unterschiede zwischen den zwei Düngearten:

1. Zusammensetzung

In der Regel enthält Rasendünger, der speziell für Mähroboter entwickelt wurde, eine ausgewogene Mischung von Nährstoffen wie Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K), die für das Wachstum und die Gesundheit des Rasens von Bedeutung sind.

Einige spezielle Düngemittel für Mähroboter enthalten darüber hinaus auch Mikronährstoffe wie Magnesium und Eisen, die dazu beitragen können, die Grünfärbung des Rasens zu fördern.

2. Langzeitwirkung

Rasendünger für Mähroboter ist häufig als Langzeitdünger zusammengesetzt. Das bedeutet, dass die enthaltenen Nährstoffe über einen längeren Zeitraum freigesetzt werden.

So wird eine kontinuierliche Versorgung des Rasens mit wichtigen Nährstoffen garantiert. Diese Langzeitwirkung ist besonders nützlich, da der Mähroboter den Rasen regelmäßig mäht und dadurch den Dünger gleichmäßig verteilt.

Rasendünger für Mähroboter wirkt bis zu 3 Monate lang.

3. Verteilung

Rasendünger für Mähroboter wird üblicherweise in Form von Granulat angeboten, was eine einfache Verteilung des Düngers ermöglicht. Du kannst den Dünger entweder händisch verteilen oder einen Düngerstreuer nutzen.

Bei jedem Mähvorgang wird das Granulat ein wenig mehr vom Mähroboter über den Rasen verteilt. Das passiert ganz automatisch, weil der Roboter mit seinen Klingen den Dünger streift. Der Dünger löst sich auf und spendet dem Boden die Nährstoffe, die er benötigt.

5 kg Rasendünger reichen für etwa 200 m² Grünfläche.

Welcher ist der beste Rasendünger für Mähroboter?

Es gibt viele beliebte Düngemittel für Grünflächen, die von einem Rasenroboter gepflegt werden. Welcher der beste Dünger ist, das hängt von den Bedürfnissen deines Rasens ab. Die meisten Mittel sind aber gleichwertig in der Zusammensetzung und unterscheiden sich kaum voneinander.

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Was kann ich tun, wenn mein Rasen schlecht wächst?

Vor allem sehr alte Rasen haben oft das Problem, dass sie nicht mehr so schön anzusehen sind. Wir raten in so einem Fall die Fläche zu vertikutieren und anschließend Rasensamen in die Wiese einzubringen, die speziell für Mähroboter gezüchtet wurden.

Diese Saatgutmischungen sind auf den regelmäßigen Mulchprozess des Rasenroboters abgestimmt. Du kannst damit neue Rasenflächen anlegen oder damit bestehende Flächen aufbessern.

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Einige Grünflächen benötigen Zeit, um die Nährstoffe aufzunehmen. Bis du erste Ergebnisse siehst, kann es durchaus 2 bis 3 Wochen dauern. Gib dem Rasen diese Zeit, bevor du ein weiteres Mal düngst.

Wie oft muss ich düngen?

Es gibt ein paar Faktoren, die Einfluss darauf haben, wie oft du eine Grünfläche mit Dünger füttern musst. So spielen etwa Rasentyp, Belastung und der Gesundheitszustand des Rasens mit.

Bei normaler Belastung genügt es, den Rasen 2x im Jahr zu düngen. Wird dein Rasen sehr stark beansprucht (etwa bei Kindern), dann kannst du ruhig einmal im Monat düngen.

Neu gesäter Rasen

Du möchtest das Rasenwachstum beschleunigen und überlegst schon beim Säen Dünger zu streuen? Das solltest du nicht machen. Du kannst die empfindlichen Grassamen damit am Wachstum hindern.

Rasenroboter für Mähroboter solltest du erst verteilen, wenn die ersten Halme 1,5 cm hoch sind.

Wie viel Düngemittel brauche ich?

Das hängt stark davon ab, wie es um die Gesundheit deines Rasens steht. Es ist oft besser weniger zu verwenden und später noch mal nachzudüngen als von Anfang an zu viel zu nehmen.

Optimale Menge:

  • 25 g/m² für gut ernährte Grünflächen
  • 30 g/m² für schlecht ernährte Rasenflächen

Doch Vorsicht! Zu viel Dünger kann auch schädlich sein und zu einer Überdüngung führen. Eine Überdüngung kann die Wurzeln der Graspflanzen schädigen und damit das Risiko für Pilzbefall, Krankheiten und Schädlinge erhöhen.

Deswegen ist es wichtig, die richtige Menge an Dünger zu dosieren und auf die Bedürfnisse des Rasens abzustimmen. Ebenso kann ein Blick auf die Verpackung des Rasenroboter Düngers hilfreich sein, die meisten Hersteller geben hier genau an, wie oft man maximal düngen sollte.

Wie dünge ich einen Rasen richtig, wenn ich einen Mähroboter habe?

Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die du beachten solltest, wenn du die Grünfläche mit Nährstoffen versorgen willst. Wenn du dich an diese Tipps hältst, kannst du auf ganzer Linie von Düngemittel profitieren und dich schon bald über eine sattgrüne Wiese freuen:

Zuerst Vertikutieren

Bevor du Dünger ausbringst, solltest du den Rasen vertikutieren. Dabei entfernst du Mulch und Moos. Damit förderst du die Belüftung des Bodens und entfernst unerwünschtes Material aus dem Gras.

Die Bodenstruktur wird verbessert. Jetzt kann der Boden Nährstoffe besser aufnehmen, wodurch das Rasenwachstum gefördert wird. Da du die Konkurrenz des Rasens entfernst, kann er dichter wachsen und hat mehr Platz sich auszubreiten. Das Gras wird grüner, dichter und insgesamt gleichmäßiger.

Vertikutieren ist vor allem im Frühling wichtig. Je nachdem wie gut oder schlecht es um die Grünfläche bestellt ist, kann es auch sinnvoll sein im Sommer noch eine weitere Runde einzulegen.

Richtigen Monat wählen

Die erste Düngung sollte im April oder Mai erfolgen. Und zwar nach dem ersten Rasenschnitt. Beim ersten Schnitt entfernst du das alte Gras aus dem Vorjahr. Für diesen Schnitt ist meistens ein Handrasenmäher die bessere Wahl, weil er auch höher gewachsenes Gras kürzen kann.

Dünge nicht das hohe Gras, sondern das geschnittene. So landet das Granulat ganz sicher auf dem Boden.

Die zweite Düngung erfolgt im Sommer – je nach Zustand des Rasens Mitte bis Ende Juli.

Dünger kann von März bis September eingesetzt werden.

Passendes Wetter abwarten

Du solltest Rasendünger für Mähroboter nach dem Regen ausbringen. Ist nur leichter Regenfall angesagt, dann kannst du auch noch schnell davor den Dünger streuen. Vor Starkregen macht es allerdings keinen Sinn, weil der Dünger dann einfach davonschwimmt.

Ideal ist es allerdings direkt nach dem Regen, wenn der Boden nass ist. In starken Trockenphasen gieße den Rasen am späten Nachmittag und dünge etwa eine Stunde später.

Gut zu wissen: Das ist der perfekte Zeitpunkt, um den Rasen zu gießen!

Mähroboter Pause

Lasse den Robotermäher jetzt einen Tag lang nicht mähen, damit der Rasen die Nährstoffe aufnehmen kann. Anschließend lässt du ihn wie gewohnt seine Runden ziehen. Vergiss an sehr trockenen Tagen nicht darauf zu gießen, damit der Rasen die Nährstoffe aufnehmen kann.

Unser Fazit

Ein guter Rasendünger für Mähroboter ist immer ein Langzeitdünger, der sich einfach verteilen lässt und kontinuierlich Nährstoffe an den Boden abgibt. Je nach Beschaffenheit des Rasens kann es bis zu einem Monat dauern, bis du eine Besserung feststellen kannst.

Achte darauf, dass du den Rasen zuvor vertikutierst und ihn ab dem Düngen regelmäßig gießt. Dann darfst du dich schon bald über ein sattes Grün im Garten freuen!

Viel Erfolg beim Düngen deiner Rasenroboter Grünfläche!

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