Wie kann ich eine Rasenfläche berechnen? (2022)

Rasenfläche berechnen

Die Rasenfläche berechnen ist kein Hexenwerk, doch für die Wahl des richtigen Mähroboters ist die Größe der zu mähenden Fläche eine entscheidende Information. So berechnest du die Fläche deiner Wiese!

Ein Mähroboter ist ein idealer Helfer, der das regelmäßige Mähen des Rasens eigenständig übernimmt. Doch welche Mähroboter kommen in deine engere Auswahl und für welchen entscheidest du dich am Ende?

Die Größe der Grünfläche und die Mähzeiten sind wichtige Kriterien, um eine Entscheidung zu treffen.

Mähroboter Rasenfläche berechnen – warum ist das wichtig?

Mähroboter gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für praktisch jede Grünfläche. Die kleinsten Ausführungen sind für bis zu 250 Quadratmeter ideal. Große Modelle sind auf Grünflächen mit bis zu 30.000 Quadratmeter ausgelegt. Doch diese Dimensionen sind nicht für jeden sinnvoll und eher für Parkanlagen oder auch Golfplätze gedacht.

Welcher Mähroboter ist nun für deinen Garten geeignet?

Grundsätzlich sind die Angaben zur Rasenfläche Maximalwerte. Du kannst also ohne Probleme auch ein größeres Modell für einen kleineren Garten einsetzen.

Am Ende ist es immer eine Frage des Preises, denn mit zunehmender Leistung steigt auch der Preis für das jeweilige Gerät.

Spätestens jetzt wird klar, warum die Rasenfläche berechnen so wichtig bei der Wahl des passenden Mähroboters ist. Auch Anbieter von Mährobotern wissen das und bieten für unterschiedliche Größen die passenden Geräte an.

Wenn du für deinen Mähroboter die Rasenfläche berechnen möchtest, musst du wissen, dass sie Hersteller an den durchschnittlichen Größen von Gärten orientieren. Das bedeutet, dass die Anzahl der Modelle mit zunehmender Gartengröße immer überschaubarer wird.

Die größte Auswahl gibt es für Grünflächen mit rund 500 qm.

Schau doch mal hier vorbei:

Mähroboter Rasenfläche berechnen – was sagen Herstellerangaben aus?

Bei allen Geräten sind Angaben zur maximalen Flächenleistung leicht zu finden. Doch was bedeuten diese Angaben und wie kannst du diese in Bezug auf die Maximalleistung bewerten?

Hersteller von Mährobotern sind sich darüber einig, dass die Angaben zur maximalen Flächenleistung für Idealbedingungen gelten.

Der Garten sollte also eben sein und keinerlei Steigungen aufweisen, der Rasen ist leicht zu schneiden, es gibt keine Hindernisse, es gibt keine Regentage und der Garten ist quadratisch, sodass die Wege eines Rasenroboters optimal abgefahren werden.

Natürlich gibt es einen solch perfekten Garten eher selten. Deshalb solltest du bei den Herstellerangaben immer eine gewisse Toleranz berücksichtigen.

Erfahrungen zeigen, dass für ein komplexes Gelände bis zu 30 % berücksichtigt werden sollten. Für Steigungen und Gefälle sind von der Flächenleistung noch einmal bis zu 20 % abzuziehen. Gibt es viele Hindernisse, dann solltest du nochmals bis zu 30 % abziehen.

Da kein Garten identisch mit dem anderen ist, sind all diese Angaben nur grobe Richtwerte. Doch vor der Kaufentscheidung heißt es immer: Rasenfläche berechnen und die jeweiligen Faktoren für Hindernisse, Steigungen und Rasensorte im Hinterkopf behalten – und im Zweifelsfall lieber etwas großzügiger kalkulieren.

Wie du die Rasenfläche berechnen kannst, erfährst du gleich. Zuerst noch etwas über die Grundlagen.

Das sagt die Tagesleistung des Robotermähers aus

Mähroboter sind, je nach Modell, für eine bestimmte Tagesleistung ausgelegt. Neben der Größe der Grünfläche ist das ein weiterer Faktor, der für deine Kaufentscheidung wichtig ist.

Je nach Modell gibt es hier auch gewisse Einschränkungen bei der maximalen Anzahl von Stunden, die der Mähroboter pro Tag aktiv sein kann.

Je größer der Garten ist, umso mehr Zeit bzw. Arbeitszyklen benötigt der Mähroboter, um die gesamte Fläche abzuarbeiten. Von Zeit zu Zeit werden hier Pausen eingelegt, in denen der Mähroboter zur Ladestation zurückkehrt und aufgeladen wird.

Dieser Faktor spricht eher für ein größer dimensioniertes Gerät, das weniger Pausen einlegen muss. Ideal, um die Grünfläche in weniger Durchgängen zu pflegen. Ein kleineres Gerät benötigt hier einfach länger, um eine größere Fläche abzuarbeiten.

Letztlich solltest du abwägen, was dir wichtig ist und wie du den Garten und die Rasenfläche nutzen möchtest.

In klassischen Gärten wird ein Mähroboter üblicherweise rund 40 Stunden pro Woche tätig sein. In der Nacht sollte ein Mähroboter nicht eingesetzt werden. Er ist zwar leise und stört nicht, doch es gibt nachtaktive Tiere, die bei der nächtlichen Nutzung möglicherweise in Gefahr gebracht werden.

Mit welcher Formel kann man die Flächenleistung des Mähroboters berechnen?

Schauen wir uns jetzt die Berechnung der Flächenleistung eines Mähroboters genauer an. Um die tatsächliche Flächenleistung (tFl) zu berechnen, brauchst du zuerst die Flächenleistung des Mähroboters gemäß Herstellerangaben (FlH).

Diese Angabe mit der geplanten wöchentlichen Einsatzzeit (Ez) multipliziert und durch die Einsatzzeit laut Hersteller (EzH) dividiert. Das Ergebnis ist die tatsächliche Flächenleistung (tFl) des Mähroboters pro Woche.

Daraus ergibt sich die Formel:

FlH x Ez / EzH = tFl

Klingt vielleicht auf den ersten Blick etwas kompliziert, doch folgende Beispielrechnung verdeutlicht das Prinzip.

Laut Herstellerangaben hat das Gerät deiner Wahl, eine Flächenleistung von 1.250 Quadratmeter. Zusätzlich gibt der Hersteller an, dass das diese Fläche in 120 Stunden gemäht wird. Nun möchtest du das Gerät 40 Stunden pro Woche einsetzen. So bleibt genug Zeit, damit du und deine Familie den Garten auch nutzen könnt. Jetzt übertrage diese Werte auf die Formel:

1.250 qm x 40 h / 120 h = 417 qm

Ist dein Garten jedoch deutlich größer, hat mehr Hindernisse oder gibt es innerhalb des Gartens Steigungen?

Wenn ja, dann solltest du auf ein größeres Modell setzen, dass entsprechend leistungsstärker ist und genügend Reserven besitzt, um zuverlässig zu arbeiten.

Wie kann man die Rasenfläche mit Google Maps berechnen?

Im Grunde genommen ist es einfach, die Rasenfläche zu berechnen. Es gibt zwei Möglichkeiten, mit der du die Rasenfläche berechnen kannst.

Zerlege hierbei die zu mähende Grünfläche in einzelne Bereiche, wie Rechtecke, Dreiecke, Kreisflächen, Halbkreisflächen etc. Miss die einzelnen Flächen ab und addiere die Flächen. Am Ende hast du eine recht genaue Berechnung der Gesamtfläche deines Gartens. Hierbei reicht es, wenn die Berechnung grob erfolgt – sie muss nicht auf den Quadratmeter genau sein.

Eine zweite Möglichkeit ist, dass du Google zur Berechnung deiner Rasenfläche zurate ziehst. Natürlich hilft eine reine Anfrage bei Google nicht weiter, doch mittels Google Maps geht das ohne Probleme.

Hier die einzelnen Schritte:

1. Suche als Erstes deine Adresse in Google Maps.
2. Wechsle zur Satellitenansicht.
3. Vergrößere dein Grundstück so groß, wie es geht.
4. Mittels Rechtsklick auf der Maus bekommst du eine Auswahl – wähle hier Entfernung messen.
5. Setze den ersten Messpunkt auf eine Ecke der zu messenden Fläche.
6. Danach setze so viele Punkte wie nötig.
7. Am Ende wird dir die Gesamtfläche angezeigt.

Google Maps Fläche berechnen
Screenshot Google Maps

Unser Fazit

Für die Berechnung der Rasenfläche musst du kein Mathe-Genie sein. Google Maps hilft dir, die Fläche rasch zu erfassen und übernimmt sogar das Rechnen für dich.

Vor dem Kauf eines Mähroboters solltest du dir genau überlegen, wie leistungsstark das Gerät sein sollte. Berechne die Fläche, überlege, wann die besten Mähzeiten sind, beachte Steigungen und Gefälle und halte nach Hindernissen Ausschau. Mit der Formel aus diesem Beitrag, den Herstellerangaben und deinen Messergebnissen bist du in der Lage, eine gute Kaufentscheidung zu treffen.

Viel Spaß mit deinem neuen Gartenhelfer!