Mähroboter: Ab wann im Frühling kann man ihn verwenden?

Mähroboter: Ab wann im Frühling starten?

Für dich ist klar: Dein Rasen muss gepflegt sein. Er soll dicht, grün und gleichmäßig erscheinen. Wenn sich Frost und Schnee endlich verabschieden und der Sonne weichen, dann stellst du dir sicher die Frage: Mähroboter: Ab wann im Frühling starten? Bei diesem Thema gibt es einige Punkte zu beachten, damit das erste Mal Rasenmähen im Jahr mit einem guten Start gelingt.

Die kalte Jahreszeit verabschiedet sich langsam aber sicher, Temperaturen steigen und der Rasen kommt nach der Winterpause wieder zum Vorschein. Besitzt du einen Mähroboter, dann ist klar, dass du großen Wert auf einen gepflegten Rasen legst.

Aber wann soll man den Rasenroboter aus einem Winterquartier holen? Ab welchem Zeitpunkt soll er die Wiese zum ersten Mal mähen und was muss man dabei beachten? Wann ist der passende Zeitpunkt, damit der Rasenroboter im Frühling mit seiner Arbeit beginnt? Diese, und andere Fragen rund um das Thema Mähroboter im Frühling behandeln wir hier und liefen die passenden Antworten.

Nachfolgend findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen, damit dein Mähroboter nach der Winterpause einen guten Start hinlegt und so wieder jeden Tag für einen schönen Rasen sorgt.

Mähroboter: Ab wann im Frühling starten?

Die erste und wichtigste Frage dreht sich um den idealen Zeitpunkt, um den Rasenroboter im Frühling aus dem Winterschlaf zu wecken und wieder zum Einsatz zu bringen.

Die Antwort ist relativ einfach. Sobald der Rasen anfängt zu wachsen, sollte der Rasenroboter im Frühling zum Einsatz kommen.

Wann das der Fall ist, lässt sich nicht auf den Tag genau im Kalender festlegen. Zu unterschiedlich sind Temperaturen, Höhenlagen und Witterung in jeder Region. Hier hilft nur ein wenig Erfahrung.

Grundsätzlich gilt, bei eher mildem Wetter kannst du früher starten und ist das Wetter eher unbestimmt und kühl, dann startest du etwas später.

Die Temperaturen beobachten

Was hilft, ist ein regelmäßiger Blick auf die Temperatur. Sobald es keinen Frost in der Nacht mehr gibt, beginnt Rasen bei rund 6 Grad Celsius ganz langsam zu wachsen.

Steigen die Temperaturen auf über 10 Grad Celsius, wächst Rasen in seiner normalen Geschwindigkeit. Für deinen Rasen ist in diesem Augenblick der Winter endgültig vorbei. Jetzt heißt es, ein erstes Mal Rasenmähen im Jahr.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte dein Mähroboter auch wirklich wieder mit seinem Werk beginnen. Verpasst du hier den richtigen Zeitpunkt, dann musst du von Hand mähen, damit der Rasen wieder die richtige Länge hat und dein Mähroboter sich einwandfrei um sein Werk kümmert – und am Ende für ein schönes Schnittbild sorgt.

Zu hoher Rasen ist für den Mähroboter nämlich nicht bewältigbar. Schau mal hier vorbei: „Wie hoch darf das Gras maximal sein, damit es der Roboter mähen kann?

Kalken und Düngen: immer vor dem ersten Einsatz

Dein Rasen wurde etwas in Mitleidenschaft gezogen und hat eine Portion Pflege nötig? Wenn du dich fragst, ab wann der Mähroboter im Frühling seine Runden ziehen soll, wenn du zuvor düngen möchtest, lautet die Antwort: zuerst düngen, dann mähen.

Starte etwa vier Wochen, bevor die Wachstumsphase des Rasens beginnt, mit dem Kalken oder Düngen.

Mit Kalk kannst du den pH-Wert des Bodens regulieren. Das ist nötig, wenn dein Rasen hellgrün wirkt und schwächelt. Durch den perfekten pH-Wert wird das Gras sattgrün.

Manchmal kann es sein, dass der Rasen durch zu viel Dünger verfilzt. Auch der Mähroboter kann Rasenfilz begünstigen. Du kannst dich hier darüber informieren: „Mein Rasen ist verfilzt – was kann ich tun?

Auch interessante Beiträge für dich

Warum sollte der Rasenroboter so früh im Frühling mähen?

Spätestens Anfang April ist es also so weit, der Mähroboter dreht seine erste Runde. Aber warum muss er eigentlich sofort mit dem Mähen beginnen, kann man nicht noch ein wenig warten, der Rasen höher ist?

Tatsächlich lautet die Antwort: nein. Und dafür gibt es vier gute Gründe:

  1. Wenn der Rasen zu hoch ist, kann der Mähroboter nicht mähen. Er verfängt sich im Rasen oder drückt ihn platt. Das Schnittbild wirkt ungepflegt und alles andere als einheitlich.
  2. Die Mulchfunktion ist nicht mehr einsatzfähig, der Rasen wird braun.
  3. Grashalme dürfen immer nur um ein Drittel seiner bestehenden Länge gekürzt werden. Nur so kann der Rasen schön dicht werden und kommt ohne braune Flecken aus.
  4. Ist der Rasen zu lang, musst du händisch ran und dich langsam an die optimale Höhe herantasten.

Auch wenn nicht alle Grashalme bereits so hoch sind, dass sie geschnitten werden müssen, solltest du den Mähroboter im Frühling starten. Er kürzt dann ohnehin nur die Halme, die schon eine bestimmte Länge überschritten haben.

Die Mulchfunktion funktioniert nicht mehr

Zu langes Gras kann sowohl für Mähroboter als auch für das Mulchsystem nicht mehr bewältigbar sein.

Die meisten Mähroboter sind für eine Schnitthöhe von 6 cm oder weniger optimiert. Wird diese Grenze überschritten, kann es zu Fehlfunktionen kommen, die die Qualität des Rasens beeinträchtigen.

Sollte er es dennoch schaffen, die hohen Grashalme zu stutzen, wird dein Rasen enorm darunter leiden. Der Rasenroboter sammelt die geschnittenen Grasspitzen nicht ein, sondern lässt sie liegen. Sie dienen dem bestehenden Rasen als Dünger und machen ihn widerstandsfähiger.

Sind die abgeschnittenen Halme allerdings zu lang, kommt es zu Verfilzungen. Zudem können sich Pilzkrankheiten schnell ausbreiten und die Wurzeln des Rasens werden von den langen Halmen abgeschnitten – sie werden braun und gehen ein.

Lösung: Händisches Mähen

Wenn du übersiehst, wie schnell der Rasen wächst, kann es sein, dass du beim ersten Mal händisch mähen musst. Du unterstützt damit den Rasenroboter, der mit hohem Gras nicht zurechtkommt.

Wenn dein Rasen für den Komfort des Mähroboters etwas zu lang geworden ist, ist es am besten, ihn langsam auf die optimale Höhe zu bringen, anstatt ihn auf einmal zu kürzen. Wenn das Gras etwa 6 cm hoch ist, solltest du es schrittweise auf 3 cm kürzen, anstatt sofort auf diese Höhe zu mähen.

Auf diese Weise kannst du sicherstellen, dass der Rasen bei jedem Mähen nicht gefährdet wird.

Die 1/3 Regel befolgen

Neben dem Problem, mit den langen liegenbleibenden Grashalmen, gibt es noch ein weiteres zwingendes Argument dafür, den Rasen nicht auf einen Schlag drastisch zu mähen: die 1/3-Regel.

Diese Regel besagt, dass du nie mehr als ein Drittel der Gesamtlänge des Rasens kürzen solltest. Denn damit schadest du der Grasnarbe langfristig.

Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du deinen Rasen bei einer Länge von 8 cm auf maximal 5,5 cm und bei einer Höhe von 6 cm auf 4 cm kürzt. Um einen möglichst sanften Übergang zu erreichen, solltest du die Schnitthöhe jede Woche schrittweise verringern, bis du das Zielmaß erreicht hast.

Worauf muss ich achten, wenn der Mähroboter im Frühling starten möchte?

Mähroboter im Frühling lassen sich schnell an den Start bringen. Die Vorbereitungen sind leicht und gehen schnell von der Hand. Üblicherweise startest du in vier einzelnen Schritten im Frühjahr durch.

Schritt 1: Den Garten auf Vordermann bringen

Bevor dein Rasenroboter im Frühjahr mit seiner Arbeit starten kann, muss der Garten gründlich gesäubert werden.

Blätter, Fallobst, Äste, Raketenreste von Silvester etc. sollten entfernt werden, damit dein Mähroboter barrierefrei sein Werk verrichten kann und dabei keinen Schaden nimmt.

Das heißt für dich vor dem ersten Einsatz: Laub und Äste auf den Komposthaufen geben. Steine im Müll entsorgen, Spielsachen und Gartenwerkzeuge aufsammeln und alles aus der Reichte des Roboters geben, was ihm schaden könnte.

Achte außerdem darauf, dass du gefährliche Bereiche im Garten sicher abgrenzt. Wenn du ein Biotop hast und es schon viele Jahre mit einer Absperrung versehen hast, solltest du sie kontrollieren und gegebenenfalls erneuern.

Auch mögliche Lücken in Hecken oder Abgrenzungen zu Straßen sollten kontrolliert werden. Vergewissere dich, dass die Blumenbeete und der Gemüsegarten gut geschützt sind.

Entferne die Erde von Maulwurfshügeln, sollte es welche geben. Die Erde macht sich sehr gut in Blumenbeeten, im Gemüsegarten oder zum Mischen für Pflanzen im Topf.

Je gründlicher du deinen Garten aufräumst, umso einfacher hat es der Mähroboter bei seiner Arbeit.

Schritt 2: Den Mähroboter gründlich reinigen und prüfen

Top Produkt
Mähroboter Reinigungsset
Für alle Marken geeignet
Optimal zur Reinigung und Instandhaltung. Inklusive Schleifpad, Bürsten, Pflegespray, Schraubenzieher und Aufbewahrungsbox.
Preis: 44,99 EUR
38,99 EUR
(Stand von: 23.05.2024)
Hinweis: Diese Box enthält Affiliate-Links (Bilder, Titel, Buttons). Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Mehr dazu

Nicht nur der Garten, sondern auch dein Mähroboter sollte gründlich gereinigt werden. Gerade wenn er in Garage oder Schuppen gelagert wird, sammelt sich über die Zeit der Winterpause Staub und Schmutz an.

Dieser sollte aus allen Spalten entfernt und auch die Messer sollten gründlich gereinigt werden. Eine regelmäßige Wartung verlängert die Lebens- und Nutzungsdauer deines Mähroboters.

Während der Reinigung solltest du auch überprüfen, ob die Anschlüsse des Rasenroboters nicht korrodiert sind, und auch der Akku sollte auf Schäden hin überprüft und einmal vollständig geladen werden.

Gerade die Kontakte sollten blank und sauber sein. Siehst du rostige Stellen, dann hilft hier eine kleine Drahtbürste oder ein Kontaktspray.

Schau mal hier vorbei: „So reinigst du deinen Mähroboter in 7 Schritten

Schritt 3: Messer und Reifen prüfen und gegebenenfalls austauschen

Auch der beste Mähroboter liefert ein ungenügendes Schnittbild, wenn die Messer stumpf sind. Deshalb sollten spätestens beim Neustart im Frühling die Messer im Rahmen der Reinigung kontrolliert werden.

Erscheinen diese stumpf oder sind sie beschädigt, dann sollten die Klingen dringend ausgetauscht werden. Das ist wichtig, denn nur so bekommst du in der anstehenden Saison das gewohnt schöne Schnittbild.

Es kann aber auch sein, dass es reicht, die Klingen zu schärfen. In vielen Fällen können sie noch einige weitere Monate im Einsatz sein, bevor sie tatsächlich ersetzt werden müssen. Schau mal hier: „So schärfst du die Messer selbst

Auch die Reifen deines Mähroboters sollten vor dem Start in den Frühling geprüft werden. Bei Schäden sollten diese ausgetauscht werden und ein wenig Öl an der Achse sorgt für einen zuverlässigen Lauf.

Schritt 4: Ladestation in Betrieb nehmen

Typischerweise wird die Ladestation im Rahmen der Vorbereitung auf den Winter ebenfalls abmontiert und eingelagert. Ist das der Fall, dann musst du diese natürlich wieder aufstellen.

Eine gründliche Reinigung und eine Sichtprüfung der Ladestation, inkl. aller Kontakte, helfen dabei, mögliche Schäden zu erkennen. Danach wird die Ladestation wieder an ihren Platz im Garten aufgestellt, an das Stromnetz angeschlossen und Begrenzungs- bzw. Führungskabel werden angeschlossen.

Mit einem kurzen Blick auf das Display weißt du, ob alles korrekt angeschlossen und einsatzbereit ist.

Schau mal hier: „Wohin mit der Ladestation im Winter?

Überprüfe auch, ob das Begrenzungskabel funktioniert. Über den Winter kann es rasch mal zu einem Begrenzungskabel Defekt kommen, der sich zum Glück aber mit ein paar Tricks ganz einfach selbst lösen lässt.

Jetzt kann es losgehen und der Mähroboter kann im Frühjahr seine ersten Runden drehen!

Unser Fazit

Auf die Frage „Mähroboter: Ab wann im Frühling starten?“ gibt es keine pauschale Antwort. Viel hängt davon ab, wie die Temperaturen und Wetterbedingungen gerade sind. Meistens ist zwischen Mitte März und Anfang April der optimale Zeitpunkt, um durchzustarten.

Ein gepflegter Rasen ist fraglos etwas Schönes. Wenn du zum Saisonstart deinen Mähroboter aus dem Winterschlaf holst, dann braucht es nur eine gründliche Reinigung des Gartens, einen Check von Ladestation und Mähroboter.

Danach alles anschließen und es kann losgehen. Sofort startet der Mähroboter sein Programm und beginnt, den Rasen auf die eingestellte Länge zu kürzen. Nach und nach entsteht so, fast wie von Zauberhand, der gewohnt schöne Rasen.

Viel Spaß bei der ersten Tour!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

3 × drei =